Das umgedrehte „L“ ist fertig

Die Firma Haseke GmbH & Co.KG freut sich über die offizielle Eröffnung ihrer neuen Halle. Mit ihr freuen sich auch Porta Westfalicas Bürgermeister Bernd Hedtmann, Landtagsabgeordnete Kirstin Korte und Dr. Erik Bernhard (Vorstandsvorsitzender der Gesco-Gruppe).

Grund genug dieses Ereignis mit einem Sommerfest zu verbinden.

Porta Westfalica-Vennebeck (mt). Das grün-weiße Band wird an fünf Stellen durchtrennt, etwa 150 Zuschauer applaudieren und aus den Lautsprechern kommt Musik. Um exakt 11.42 Uhr ist damit die neue Halle der Firma Haseke am Freitagvormittag offiziell eröffnet. Das Unternehmen in der Sandtrift 1 im Vennebecker Gewerbegebiet verbindet diesen Anlass mit einem Sommerfest auf dem Firmengelände neben der B 482. Und die Gäste lassen es sich nicht nehmen, die Halle mit dem Stahldach zu besichtigen.

Um 1800 Quadratmeter vergrößert sie das Platzangebot und bietet der Firma Haseke den zusätzlichen Raum, den sie dringend braucht. "Wir wachsen weiter", sagt Unternehmenschef Uwe Kunitschke. Allein im ersten Halbjahr habe der Hersteller von Tragsystemen seinen Umsatz um 6,8 Prozent steigern können. "Das ist überdurchschnittlich", sagt der Mann, unter dessen Regie das Unternehmen seit 2010 um 40 Prozent auf 14 Millionen Euro steigern konnte.

Die neue Halle bringt auch zusätzliche Arbeitsplätze. 20 sind es nach Worten von Kunitschke und damit steigt die Haseke Belegschaft um fast ein Drittel. Fakten wie diese erfreuen auch jeden Bürgermeister - und Portas Verwaltungschef Bernd Hedtmann geht in seinem Grußwort auf das Dreiecksverhältnis aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Politik ein. "Geht es den Unternehmen gut, kann es auch der Stadt gut gehen", sagt er und spricht von einer Aufbruchstimmung in Porta Westfalica.

Viel Lob kommt auch vom Vorstandsvorsitzenden der Gesco-Gruppe, die die Firma Haseke im Jahr 1990 gekauft und zusammen mit Kunitschke erfolgreich weiterentwickelt hat. "Es macht Spaß dabei zuzusehen, wie Sie weiter am Erfolg der Firma Haseke bauen", sagt Dr. Eric Bernhard an die Adresse des Geschäftsführenden Gesellschafters. Der Hallenneubau, der sich aus der Vogelperspektive wie ein umgedrehtes „L“ an die bestehenden Gebäudeteile anfügt, sei ein Meilenstein und sichere die Zukunft des Betriebs. „Und damit auch die Arbeitsplätze“, sagt Bernhard.

Ähnliche Worte findet auch Oliver Gubela von der Wirtschaftsförderung des Kreises, der mit der Firma Haseke eine Erfolgsgeschichte verbindet. Abnehmer hat das Unternehmen weltweit und zu 55 Prozent ist die Firma in der Medizintechnik unterwegs.

Höhenverstellbare Tragarme werden beispielsweise mit den Teilen des Portaner Betriebs hergestellt, an denen sich unter anderem Monitore für moderne Operationssäle befinden.

Mit der neuen Halle will die Firma Haseke die Wege zwischen Herstellung und Versand verkürzen. Das spare Zeit und Geld. Kunitschke, der sich beim Sommerfest über die Fertigstellung der Halle spürbar freut, will die Produktionswege auch in Zukunft immer weiter verbessern.

Carsten Korfesmeyer am 15.07.2017 um 00:00 Uhr

 

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