Neuartige Gewichtskompensation eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten für Rotationslift

Mit dem Rotationslift HMA Lift 150 bietet der ostwestfälische Tragsystemspezialist HASEKE dem Markt erstmals ein System, das ein Gerät auf einem vertikalen Kreisbogen führen kann, ohne dass die Masse der getragenen Komponente durch ein Gegengewicht kompensiert werden muss.

Der HMA Lift 150 schwenkt vertikal – nach rechts wie nach links - und kann, ähnlich einem Propeller, auch im Vollkreis rotieren. Der Rotationslift verfügt über eine Park- und Transportposition, sowie über Rastungen, um die getragene Komponente in der Endlage zu fixieren. Selbstverständlich wird HASEKE das System auf Wunsch auch mit kundenspezifisch definierbaren Anschlags- positionen liefern. Bei einer Kundenanwendung, wurde der HMA Lift 150 mit einer Kamera bestückt, die im „Scheibenwischer-Modus“, auf einem reproduzierbaren Kreisausschnitt geführt wurde. Entsprechende Konfigurationen kommen unter anderem für medizinische Navigationszwecke zum Einsatz. Der fundamentale Fortschritt bei HASEKES Neuankündigung liegt im Fortfall der bei solchen Systemen bis dato unvermeidbaren Kompensation der Gerätemasse durch ein Gegengewicht. Um dies zu erreichen, hat die HASEKE GmbH & Co. KG eine spezielle Mechanik entwickelt. Damit kann die Masse des getragenen Gerätes, die zwischen zwei und zehn Kilogramm betragen kann, gänzlich ohne Gewichtsausgleich bewegt werden. Durch den Fortfall der meist pendelartigen Kompensationskörper, die sowohl das benötigte Volumen als auch den Aufwand insgesamt vergrößern, präsentiert sich dieser Lift in einer äußerst kompakten und schlanken Bauform, die sich für viele medizinische und nicht-medizinische Anwendungsbereiche als besonders geeignet erweist.